Ich wär gern ein Indianer

Freitag, 5. Februar, 2010 von fiu

Auf Gund dieses Plakats des RFJ Steiermark, das keines Kommentares würdig ist, habe ich mich nach einer Flasche Wein und zwei Gläsern Whiskey (hey, irgendwie muss das übriggebliebene Eis von der Geburtstagsparty ja weg!) spontan dazu entschlossen, aufzulisten, warum es cool wäre ein Indianer zu sein:

  • Die Friedenspfeife! Immer und überall, denn wenn irgendwo immer Krieg ist, ist auch irgendwo immer Frieden!
  • “Feuerwasser” zu trinken hat doch irgendwie mehr Stil als “Alkohol” zu saufen
  • der Teint!
  • “Pfeil und Bogen” ist eine coole Waffe, bei einer Schießerei zwar so nutzlos wie Nunchakus, aber mindestens so cool.
  • Man kann sein eigenes Casino eröffnen
  • Im Fasching braucht man sich nicht mehr zu verkleiden
  • Die Möglichkeit der lustigen Namensgebung wie beispielsweise “Listiger Hirsch”, “Nuschelndes Murmeltier”, oder aber “Fickender Biber”
  • Man wird viel schneller dicht
  • Moment, ich muss nachschenken
  • das Skalpieren! Skalp heißt auf Deutsch übrigens Kopfschwarte…grässliches Wort. Man sollte unbedingt einen Horrorfilm übers Skalpieren machen…mit Zombies…Indianerzombies. Wehe jemand klaut mir diese Idee!
  • Man kann den ganzen Tag im Pyjama rumlaufen, und keinen störts
  • Der Opa war nicht Nazi sondern ein nobler Häuptling vom Stamm der Sioux

So, mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein, aber ich denke für das erste Posting seit über einem Monat ist das eine runde Sache. Im TV läuft übrigens nichts, das sei auch noch angemerkt.

Wetten Dass- Alarm

Samstag, 23. Januar, 2010 von beatmar

Ich weiß nicht, ob ihr  jungen Leute mit euren Discos und euren Walkmen das überhaupt registriert, aber heute Abend spielen die wilden Rocker von BonJovi bei Wetten Dass.

Die Frage, die ich mir stelle: Was werden sie spielen? Einen ihrer alten Gassenhauer? Eine ihrer zahlreichen, beschissenen Balladen der letzten 15 Jahre oder, als absoluten Karrieretiefpunkt, ein Medley?

Ich weiß nicht ob ich so lange durchhalte, bis BonJovi auftreten, aber falls jemand von euch das schafft, bitte sagt mir die Antwort.

Danke,

bt

PS:  George Clooney macht für Haiti mit einem Fingerschnipsen ca. tausend Milliarden Dollar klar. Die Leute aus Myanmar (ich sage Burma) sind sicher angepisst. Denen geht es ständig dreckig und sie haben nur Richard Gere als Fürsprecher.

Wer findet den Fehler?

Samstag, 9. Januar, 2010 von Mr. Zoidberg

Danke, didi :)

Mittwoch, 6. Januar, 2010 von missiscp

Der gefühlte Jahresrückblick

Mittwoch, 30. Dezember, 2009 von beatmar

Fabian hat gestern gemeint, er wird einen Jahresrückblick schreiben.  Weil Fabian aber Dinge, die kein Tauchurlaub sind, manchmal auf die lange Bank schiebt, schreibe ich schon mal etwas, nämlich den gefühlten Jahresrückblick. Das sind die Dinge, die mich 2009 so bewegt haben, dass ich mich jetzt noch daran erinnern kann.

Mm, das Internet. Da kann man endgültig alles machen. Ein Iphone anstecken, googeln und Word-ClipArts herunterladen. Gratis! Wer jetzt sagt, das konnte man doch letzes Jahr auch schon, der vergisst, dass Thomas Alva Edison 1880 auch gegähnt hat, wenn ihm jemand etwas über Steckdosen erzählt hat. Das ist nicht der Punkt. By the way, ich bin Mitglied keiner einzigen Social-Networking-Seite und überlebe meine 20er trotzdem. Ich bin allerdings erstaunt, wie lange es gedauert hat, in meinem Junkmail- Eingang eine Einladung zu “Fuckbook” zu finden.

Uhh, Michael Jackson’s Tod. Armer Patrick Swayze, dessen Ableben da irgendwie nicht mithalten konnte. Farah Fawcetts Tod hat glaub ich nicht mal Farah Fawcett interessiert.

Bud Spencer ist 80!

Roman Polanski wird geschnappt, hängt in seinem Chalet in der Schweiz herum, hat vermutlich eine elektronische Fußfessel.

Andy Borg hat plötzlich keine Glatze mehr am Hinterkopf. Die Flippers kriegen 10% Vermittlungsprämie von ihrem Haarchirurgen.

Barack O..blabla interessiert mich das ganze Jahr über so wenig, dass es wieder erwähnenswert ist.

Whiskey und Dickmanns. Ein Paar fürs Leben. Ich habe ein tiefes Loch in einen Dickmann gebohrt und Whiskey hineingefüllt. Das Ergebnis war so überzeugend, dass ich meiner Idee ganz selbstbewusst den Titel “Dessert des Jahres 2009″ verleihe. Fuck you, Eskimo.

–Ich wollte eigentlich noch mehr schreiben, aber mir fällt einfach nichts ein. Kann es sein, dass global gesehen 2009 relativ wenig Bemerkenswertes passiert ist? Weil die Weltwirtschaftskrise war schon vorher da, der österreichische Kellerinzest auch und der Iran ist uns auch schon vorher auf den Sack gegangen.

Bleibt also nur eines übrig an der Stelle: Kommt gut ins neue Jahr, wer auch immer das hier liest. Falls das jemand liest, der mich morgen im Flugzeug in die Luft jagen will, gilt das natürlich nicht. Dir wünsche ich kein gutes neues jahr. Du bist ein blöder Penner und deine Verwandten sollen auch die nächsten 200 Jahre einen klapprigen Karren durch die Einöde ziehen, um zum nächsten Brunnen zu gelangen. Derweil lasse ich meine LED-beleuchtete Badewanne mit McDonalds-Milchshakes volllaufen und fertige Zeichnungen an, die zeigen wie Allah es mit ein paar Ziegen treibt. Das kannst du dir dann im Internet ansehen, falls du genug Bandbreite hast.

Kleiner Exkurs zum Thema “Weggehen im Winter”

Donnerstag, 10. Dezember, 2009 von beatmar

Ok, auf Mahnung von “ich überwache euch alle”-Fiu poste ich etwas, das ich mal nicht zu Ende geschrieben und dann ganz vergessen hatte.

30. November

Mir ist aufgefallen, dass Weggehen im Winter neben den offensichtlichen Nachteilen (Erkältungsgefahr zwischen den Bars, Sauerstoffmangel in den Bars, “wo stopfe ich Handschuhe, Schal, Mütze und Winterjacke im Club ohne Gaderobe hin” undsoweiter) eine Sache mit sich bringt, die wirklich problematisch ist: Der Tag danach ist praktisch keiner.

Ich bin am Sonntagmorgen ca. 09:30 nach Hause gekommen und um 15:30 aufgewacht. Guess what, draußen wars schon fast wieder dunkel. Man verpasst also einen ganzen Tag an wertvollem Sonnenlicht (der Nachhauseweg zählt nicht viel, weil man da stehend k.o. ist)  und muss den Kater im Dauerdunkel abarbeiten. Stimmungsmäßig ist das also doppelt kritisch, weil man tatsächlich erst am übernächsten Tag das Gefühl hat wieder unter den Lebenden zu sein.

Klar kann man sagen, so what, muss man eben früher ins Bett gehen. Das ist aber keine elegante Lösung, find ich. Wirklich konstruktiv könnte man das nur mit eiserner Disziplin lösen: Nicht ins Bett gehen. Wach bleiben und ausnüchtern, frühstücken gehen, was auch immer. Oh fuck, dann bricht man gegen Abend ein, schläft durch und hat sein Wochenende auch irgendwie verzockt.  Ich weiß nicht.

9. Dezember

Scheiß Weggehen im Winter. Bin Sonntags um 08:00 nach Hause gekommen und um 12:30 aufgestanden, weil ich mir das oben gesagte zu Herzen nehmen wollte. Jesus, ich hab eine Über-Erkältung und weiß nicht woher. Kann eigentlich nur der Heimweg gewesen sein. Winterjacke, Handschuhe… Zoidberg, was wollt ihr mehr?  Auf jeden Fall bringt das so auch nicht viel, weil der Tag war so trübe draußen, nix mit UV-Strahlung, auch nicht gegen Mittag. Ich weiß auch nicht, im Winter ist das echt mühsam.

Update 13. Dezember:

Der Aha-Effekt. Also, gleiches Spiel wie letzte Woche, 08.00 Morgens, nach regem Alkoholzuspruch, dieses mal aber vorher eine Stunde bei Minusgraden draußen rumgetrödelt, also quasi extra Risko. Und nachdem ich die ganze Woche über erkältet war, scheint mein Körper endlich mit der Sache umgehen zu können. Hatte beim Aufstehen das schlimmste befürchtet, aber nix. Kein Halsweh, kein Schnupfen, sogar gute Laune (innerhalb meiner Möglichkeiten) und ich kann mir später ein Schnitzel mit Bier vorstellen.

Ich denke ich habe mir diesen Etappensieg hart erarbeitet. Man darf da nicht locker lassen. By the way, der “Hozfällerhemd und Mütze”-Stil von Leuten auf der Tanzfläche in einem 45 °C heißen Club regt mich auf, macht aber gesundheitstechnisch vielleicht Sinn?

Wo war da die Bauernschläue?

Donnerstag, 3. Dezember, 2009 von fiu

Jetzt hat sie den Salat, die Schweiz, oder Island 2.0, wie ich sie gerne nenne. Europa ist offiziell bestürzt, entsetzt oder besorgt, ob der Watschn gegen die Religionsfreiheit (ob man jetzt ein Minarett zum Ausüben seiner Religion braucht, sei dahingestellt, aber darum gehts ja in Wirklichkeit auch gar nicht…) , die Türkei und Syrien fordern Muslime auf, Schweizer Banken zu boykottieren, und sogar im traditionell ausländerfeindlichen Österreich scheint man den Nachbarn jenseits des Bodensees nicht zu verstehen. Offiziell, aus eben denselben Gründen wie Resteuropa, inoffiziell, weil man nicht verstehen kann, warum die Schweizer, die sich sonst doch so elegant aus allem rausgehalten haben, was ihnen schaden könnte, und davon immer profitierten, sich so – österreichisch gesagt – deppat anstellen.

Man muss das ganze doch nur etwas subtiler hinterlistiger anstellen, wie etwa Vorarlberg oder Nordslowenien. Dort darf nämlich bereits seit geraumer Zeit kein Minarett gebaut werden, da die baubehördlichen Bestimmungen soweit abgeändert wurden (Stichwort: Anlaßgesetzgebung!), dass es ex lege unmöglich ist ein Minarett zu errichten. Und in Restösterreich ist ja auch nicht gerade so, dass gejubelt wird, wenn jemand ein Minarett bauen will. In Telfs wurde ewig lang gestritten, ehe man sich auf einen 15 Meter hohes “Gebetstürmchen” einigen konnte. Gebetsturm, und eben nicht Minarett, weil es grundbüchlich verankert ist, dass kein Muezzin vom Türmchen zum Gebet rufen darf. Auf diese Unterscheidung legt der Bürgermeister von Telfs übrigens großen Wert, wäre ja noch schöner, wenn in seiner Gemeinde ein Minarett stehen würde.

Tja liebe Schweizer, so wärs gegangen. Aber das ist halt das Kreuz mit der direkten Demokratie. Da kann man zwar so gut wie alles was man will direkt, sofort, und von den dümmsten Bauern bestimmen lassen, allerdings kriegts halt auch jeder mit. Man stelle sich vor wir hätten in Östereich eine direkte Demokratie, nicht auszudenken welchen Erdrutschsieg eine Abtimmung gegen Minarette davontragen würde. Ich tippe auf weit über 70%. Und dann wären wir wieder in aller Öffentlichkeit die intoleranten Arschlöcher, die Nazis. Wie gut, dass man in Österreich im Geheimen ein ausländerfeindliches, intolerantes Arschloch sein kann, im guten Gewissen einen Großteil der Bevölkerung hinter sich zu haben…

So, Kinder der Neunziger:

Mittwoch, 2. Dezember, 2009 von beatmar

Dann geht mal los und kauft eure Pavement-Karten.

Ich bin zu faul einen Link zu erstellen, aber egal, ob ihr dann in Vorarlberg -via München halt-, Wien, Barcelona, Berlin (alle im Mai) oder NYC (September) rumhängt, 2010 spielen die eine Tour, um ihre Häuser abzubezahlen. Die Karten werden jedenfalls schneller weggehen, als ihr “ichweißnichtobichsovieldafürzahlenwill” sagen könnt.

Weihnachtsgeschenkidee aus Amerika

Sonntag, 29. November, 2009 von Mr. Zoidberg

Rumms, Zlack, Poing!

Dienstag, 24. November, 2009 von fiu

keine lust auf text,

jedoch bewegte bilder,

kinder mit schmerzen!

 

…das war übrigens ein (zugegebenermaßen sauschlechter) haiku.

und jetzt viel spaß mit kleinen Menschen, die ordentlich einstecken.